Waldunfälle

Zum Thema Waldunfälle haben wir uns heute schon um 19 Uhr im Andwiler Moos getroffen.
Nachdem wir in 4 Gruppen eingeteilt wurden, sind wir auf einen Postenlauf geschickt worden. Unsere Gruppe ist beim Posten 4 an der Grillstelle gestartet.
Thea hat statt Wasser Benzin ins Feuer geschüttet und sich bei der entstehenden Stichflamme den ganzen Arm verbrannt. Sofort sind wir ihr zu Hilfe geeilt und haben, mit dem was wir zur Verfügung hatten (und das war nicht viel ), so gut es geht gekühlt und sind mit ihr ins Spital.

Weiter dem Waldweg nach sind wir auf Pius gestossen, der sich beim Holzspalten den linken Daumen abgehackt hat. Laut fluchend und völlig durcheinander haben wir ihn vorgefunden. Sofort haben wir die Situation erfasst und den Arm in die Höhe gehalten, abgedrückt und den Patienten auf den Boden gesetzt, einen Druckverband zur Blutstillung angelegt und den abehackten Daumen fachgerecht verpackt und für den Transport ins Spital bereit gehalten.

Beim Posten 3 sind wir auf eine Hundehalterin gestossen, welche sich am Fuss verletzt hat. Wie kommen wir an die Frau ran, da ihr Hund bei ihr ist und sein Frauchen beschützen möchte? Marlies hat das souverän gelöst und konnte mit der Zustimmung der Halterin den Hund an sich nehmen und in wenig Abstand warten, damit wir uns um die verletzte Halterin kümmern konnten. Wichtig an diesem Posten ist, dass man nicht einfach drauflos stürmt und sich zuerst um das Tier kümmert bevor man sich der Patientin zuwenden kann.

Zum Schluss sind wir noch auf eine Grossmutter mit ihren Enkelinnen gestossen. Wie Kinder nun mal so sind haben sie sich gezankt und das Eine ist vor dem Anderen davongerannt.  Auf dem Waldweg ist dann ein Kind gestürzt und hat sich Schürfwunden an Hand und Knie zugezogen. Auch hier haben wir geholfen so gut es eben ging mit unseren beschränkten Mitteln.
Als dann alle Gruppen den Postenlauf beendent haben, hat Roland für uns noch Würste auf dem Feuer gegrillt.  So konnten wir noch bei Wurst und Brot und feinen Kuchen den Abend ausklingen lassen.

Vielen Dank an unsere einfallsreiche Präsidentin Fränzi, welche die interessante und lehrreiche Übung der Waldunfälle zusammen gestellt und alles organisiert hat. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an unseren Figuranten, ohne euch hätte die Übung nicht so realistich gewirkt.

SAMSEN

Wir haben eine neue Gruppe gegründet. Sie nennt sich SAMSEN (SAMariter SENioren). Wir treffen uns 1x pro Monat an einem Freitag-Nachmittag von 14-16 Uhr. Unser Ziel ist es, das Samariterwissen aufzufrischen und zu erhalten, sowie Neuerungen zu erlernen. SAMSEN hat für uns noch eine weitere Bedeutung:

S = Sicherheit
A = Aktiv
M = Miteinander
S = Spass
E = Erleben
N = Neugier

Am Gründungstreffen haben wir die Themen erarbeitet, welche wir im Jahresprogramm besprechen möchten. Beim "Knochenjass" hatten wir sehr viel Spass und lernten gleichzeitig, wo sich unsere Knochen im Körper befinden.

Beim 2. Treffen hiess das Motto "unsere Denkzentrale" Wir haben die Symptome und die Hilfestellung bei einem Schlaganfall behandelt und danach unser Gehirn einem "Gehirnjogging" unterzogen. Dies wurde mit viel Spass und Eifer absolviert.

Beide Treffen haben wir mit Kaffee und Kuchen sowie einem gemütlichen Schwatz ausklingen lassen. Wir freuen uns auf die nächsten Treffen.
Auskunft erhalten sie bei Gabi Kessler, Samariterverein Waldkirch-Bernhardzell.
Leiterin SAMSEN-Gruppe, 079 243 05 19.