SAMSEN

Wir haben eine neue Gruppe gegründet. Sie nennt sich SAMSEN (SAMariter SENioren). Wir treffen uns 1x pro Monat an einem Freitag-Nachmittag von 14-16 Uhr. Unser Ziel ist es, das Samariterwissen aufzufrischen und zu erhalten, sowie Neuerungen zu erlernen. SAMSEN hat für uns noch eine weitere Bedeutung:

S = Sicherheit
A = Aktiv
M = Miteinander
S = Spass
E = Erleben
N = Neugier

Schon 2x haben wir und getroffen. Am Gründungstreffen haben wir die Themen erarbeitet, welche wir im Jahresprogramm besprechen möchten. Beim "Knochenjass" hatten wir sehr viel Spass und lernten gleichzeitig, wo sich unsere Knochen im Körper befinden.

Beim 2. Treffen hiess das Motto "unsere Denkzentrale" Wir haben die Symptome und die Hilfestellung bei einem Schlaganfall behandelt und danach unser Gehirn einem "Gehirnjogging" unterzogen. Dies wurde mit viel Spass und Eifer absolviert.

Beide Treffen haben wir mit Kaffee und Kuchen sowie einem gemütlichen Schwatz ausklingen lassen. Wir freuen uns auf die nächsten Treffen.
Auskunft erhalten sie bei Gabi Kessler, Samariterverein Waldkirch-Bernhardzell.
Leiterin SAMSEN-Gruppe, 079 243 05 19.

Gemeinschaftsübung 11.5.2019

Zum Thema "Helden und Legenden" trafen sich am 11. Mai 2019 ca. 90 Samariterinnen, Samariter und Helpis (Samariterjugend) zu einer Gemeinschaftsübung in Muolen. Dieser grosse Anlass findet alle 3 Jahre statt, organisiert von der "Samaritervereinigung an der Sitter", welche sich zusammensetzt aus den Nachbarvereinen Berg, Häggenschwil, Muolen, Waldkirch - Bernhardzell und Wittenbach. Diese Vereinigung besteht bereits seit 1930. Mit den Gemeinschaftsübungen wird also eine lange Tadition fortgeführt.

Der Startschuss zum Postenlauf fiel um 10 Uhr auf dem Schulhausplatz in Muolen. Es mussten 90 Personen in Gruppen aufgeteilt werden, was ein kleines Chaos ausgelöst hat. Aber schlussendlich haben sich die 8 Gruppen formiert und los gings im Regen zu den diversen Posten.

Insgesamt haben die Samariterlehrerinnen - und Lehrer der 5 Vereine 4 Posten mit spannenden Aufgaben zusammengestellt.
Beim Posten "Wilhelm Tell" (Dominik) wurde eine verletzte Person in einer Garage angetroffen, die zu beurteilen und zu betreuen war. Es war festzustellen, dass der junge Mann ein Schädel-Hirntrauma erlitten hatte und in ärzliche Betreuung zu überbringen war.
Eine andere knifflige Aufgabe war "Ritter der Strasse" (Monika), wo ein Autounfall mit 3 beteiligten Personen passiert war. Diese mussten aus dem Auto geborgen und versorgt werden. Zugleich bestand bei dem Auto Brandgefahr, also mussten die Autoinsassen in gebührendem Sicherheitsabstand vom Auto betreut werden.
Beim nächsten Posten "Spiderman" (Martina) erhielten die Teilnehmer interessante Informationen zum Thema Zecken. Erstaunliches war zu erfahren über die Miniblutsauger. Legt doch ein einziges Tier bis zu 2000 Eier ab. Einmal von der Larve zur Zecke gewachsen sind diese in der Lage, bis zu einem Jahr auf einen Wirt (Tier, Mensch) zu warten und dann dessen Blut zu saugen.
Am letzten Posten hat die moderne Welt Einzug gehalten. Bei "Günter Jauch" (Reto) mussten Handys gezückt werden, um das anstehende Quiz lösen zu können. Diese Fragen wurden am Bildschirm angezeigt, die Antworten auf Papier notiert. Aber es musste schnell gehen, es war nur eine begrenzte Zeit vorhanden. Also hiess es: Schnell lesen, schnell antworten, nur nicht nervös werden.

Nach 2 Stunden unterwegs in Muolen gings dann ins Warme. Es war doch recht kühl durch das Regenwetter, der Hunger hat sich auch gemeldet. Dank der Vereinspräsidentinnen und Präsidenten gab es dann eine Wurst vom Grill, dazu eine wunderbare Salatauswahl. Ein Dessertbuffet im Anschluss hat keine Wünsche offen gelassen. Bei bester Stimmung sassen die SamatierInnen noch gemütlich zusammen.

Herzlichen Dank an alle die zu diesem tollen Samaritermorgen beigetragen haben.