Reanimation 5.3.2019

Reanimation ist eine Herz- Lungenwiederbelebung und soll einen Herz- Kreislaufstillstand beenden.

Patrick frischte unser Wissen über die Reanimation in einem Theorieteil wieder auf.

Ein Patient sollte immer auf hartem Untergrund liegen, gedrückt wird Mitte Brustkorb (zwischen den Brustwarzen). Die Drucktiefe sollte 5-6cm betragen und 100-120 mal pro Minute. Es werden 30 Herzdruckmassagen und dann 2 Beatmungsstösse gemacht. Falls vorhanden wird ein Defibrillator angeschlossen. Patrick betonte noch, dass man keine Angst vor diesem Gerät haben muss, denn falsch könne man dabei überhaupt nichts machen.

Unter anderem zeigte er uns auch noch wie man einen Larynxtubus setzt und wie ein intraossärer Zugang gelegt wird. Das werden wir sicher nie, nie anwenden, da wir gar nicht befugt sind als Samariter. Interessant war es aber trotzdem mal was neues kennen zu lernen.

Der Larynxtubus wird in die Speiseröhre eingeführt um die Beatmung einfacher zu machen. Der Vorteil des Larynxtubus ist, dass beatmet und gleichzeitig die Herzdruckmassage ohne Unterbruch durchgeführt werden kann.
An einer speziellen Puppe konnten wir das Einführen des Larynxtubus auch üben.

Verwendet wird der intraossäre ( in die Knochenmarkshöhle) Zugang oft bei Kindernotfällen, da es vielfach schwierig ist die kleinen Venen mit einer Venenkanüle zu punktieren, oder bei einer Reanimation.
Es wird mit einer kleinen Bohrmaschine eine Nadel in den Knochen gebohrt um dann Medikamente und Infusionen von Flüssigkeiten zu verabreichen. Für diesen Zugang eignen sich der Oberarmknochen und das Schienbein ganz gut. Der intraossäre Zugang ist eine wichtige Alternative, um einen Zugang zu legen bei schwierigen venösen Verhältnissen.

Leider meldete sich niemand freiwillig als Figurant um zu üben. Daher durften wir uns an einem Übungsstück austoben und versuchen. Ich war erstaunt, wie schnell und einfach so ein Zugang gelegt werden kann.

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